Politiker-Besuch an St. Kilian

 

Der diesjährige Tag der Freien Schulen fand am Bildungszentrum St. Kilian einige Monat verspätet statt. Aufgrund des Wechsels der bisherigen Bündnis 90/Die Grünen Landtagsabgeordneten Susanne Bay ins Regierungspräsidum wurde der Termin mit Ihrer Nachfolgerin Gudula Achterberg nun nachgeholt.

Unter dem Motto „Tag der Freien Schulen – Schenken Sie uns eine (Schul-)stunde Ihrer Zeit“ waren die Abgeordneten des Landtags erneut eingeladen, eine Freie Schule in Ihrem Wahlkreis zu besuchen und mit Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Schulleitungen direkt ins Gespräch zu kommen. Zielsetzung des Aktionstags ist es, durch den direkten Kontakt mit Landtagsabgeordneten das staatsbürgerliche Interesse der Schülerinnen und Schüler anzuregen.

Wir waren sehr erfreut Gudula Achterberg an unserem Bildungszentrum begrüßen zu dürfen. Nach einem entspannten ersten Kennenlernen besuchte die Politikerin die Klasse 10e und berichtete auf sehr interessante Art und Weise von ihrem Leben als Politikerin, dem Pendeln zwischen Landtag und Wahlkreis, sowie von ihren Beweggründen in die Politik zu gehen. In der anschließenden Fragerunde wurde Gudula Achterberg von den Schülerinnen und Schüler durch die verschiedensten Themengebiete der 'großen und kleinen Politik' gescheucht. So entwickelten sich sehr interessante Gespräche und Diskussionen.

Im anschließenden Gespräch mit der Schulleitung wurden aktuelle schulpolitische Themenfelder besprochen und es konnten konkrete Anliegen an Frau Achterberg weitergegeben und auf aktuellle Missstände hingewiesen werden. 

Wir bedanken uns bei Gudula Achterberg sehr herzlich für Ihren Besuch an St. Kilian.  

 

Der Tag der Freien Schulen fand nun bereits zum achten Mal statt und ist damit ein fester Termin im Schuljahresplan der Freien Schulen in Baden-Württemberg. Im Schnitt besuchen zwei von drei Abgeordneten des Landtags von Baden-Württemberg im Rahmen diesen Formats eine Schule in freier Trägerschaft. Die direkten Begegnungen zwischen Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, Schulleitungen und Landespolitikern wurden in den vergangenen Jahren von allen Beteiligten als sehr bereichernd erlebt. Das Miteinander wirkt Politikverdrossenheit und Radikalisierung entgegen und rückt die Situation der Freien Schulen ins Blickfeld.

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