Ein spannendes Interview mit Lioba Diepgen

St. Kilian als Bildungszentrum hat einiges zu bieten, das anders ist als an anderen Schulen. So befinden sich gleich vier Schulen unter einem Dach, ganztags und unterstützt durch ein seit Jahren bewährtes Lernzeitkonzept. Vier Schularten - das bedeutet, dass sich die Schulgemeinschaft durch eine große Vielfalt auszeichnet - an Persönlichkeiten, Ansichten und Lebens-Situationen.

Als Katholische Freie Schule arbeitet St. Kilian deshalb mit einem Lehr- und Erziehungskonzept, das weit über die reine Wissensvermittlung hinausgeht und dessen zentrales Element - der "Marchtaler Plan" - das christliche Menschenbild  in sein pädagogisches Konzept einbezieht. Aus diesem Grund gibt es im Kollegium gleich ein ganzes Team, das sich um die Seelsorge aller Kilianer kümmert. Lioba Diepgen leitet dieses Team, und wir haben sie gefragt, was man sich darunter vorstellen kann.

St. Kilian: Frau Diepgen, warum gibt es eigentlich die Schulpastoral an St. Kilian??

Lioba Diepgen: Oh, zunächst ist Schulpastoral  ein Dienst von Christinnen und Christen an den Menschen im Lebensraum Schule. Es gibt also viele gute Gründe. Viele Menschen sind heute mehr denn je auf der Suche nach Identität. Lehnen aber gleichzeitig Institutionen ab. Damit verliert auch die Kirche als Werte-Institution an Bedeutung. Man strebt nach Selbstbestimmung, aber erlebt dabei immer häufiger, dass die persönliche Frage nach dem Sinn unbeantwortet bleibt.

St. K: Und die können Sie beantworten?

LD: Das wäre natürlich super! Nein, wenn das so einfach wäre... Aber wir wissen, dass auch viele Kinder und Jugendliche auf der Suche nach diesem Sinn sind. Und wir als Team der Schulpastoral versuchen, unseren christlichen Glauben an St. Kilian erfahrbar zu machen, und laden die ganze Schulgemeinschaft ein, das eigene Leben aus der Perspektive des Glaubens zu verstehen und zu deuten.

St.K.: Wie sieht das denn konkret aus?

LD: Unsere Schulkultur ist und soll sich nach den christlichen Leitlinien ausrichten.

Und diese stehen im Wesentlichen auf vier Säulen: Die erste ist die Liturgie, also Gottesdienste. Das liegt nahe bei einer konfessionellen Schule. Die zweite ist die sogenannte "Weggemeinschaft". Konkret heißt das, dass wir alle Kilianer auf ihrem Weg begleiten. Streitschlichter und ausgebildete Mediatoren vermitteln bei Meinungsverschiedenheiten - übrigens nicht immer nur unter Schülern. Manchmal benötigt auch eine Kollegin oder ein Kollege Unterstützung, beispielsweise im Umgang mit schwierigen Schüler- oder Elterngesprächen. Oder bei ganz persönlichen Fragen.

Und wir bieten eine aktive Trauer- und Krisenberatung.

St.K: Ist das denn öfter nötig?

LB: Letztes Schuljahr hatten wir leider sowohl in der Schülerschaft, als auch im Kollegium Anlass zur Trauer. Unser "Raum der Stille" war dabei ein wichtiger Stützpunkt, um gemeinsam diese Trauer zu verarbeiten. Und keineswegs immer nur im Gebet. Meist ging es darum, einfach mal ausdrücken zu dürfen, was man fühlt. Und zu spüren, dass man nicht allein ist damit. Und alles bleibt auch gern vertraulich.

St.K.: Das ist wirklich toll.  Und Säule Nummer drei?

L.D.: Das ist die "Diakonie". Das bedeutet "für andere etwas tun". An St. Kilian legen wir grossen Wert auf soziale und ethische Werte und haben dafür ganz verschiedene Projekte. Unter dem Begriff "St. Kilian schaut hin!" läuft z.B. schon seit einigen Jahren das schulweite Engagement für das Projekt "Schenke eine Ziege" und eine Partnerschaft mit einer Schule in Tansania. Wir unterstützen auch die Stiftung „Große Hilfe für kleine Helden“. Die Klassen starten auch immer wieder auf eigene Faust Projekte. Und seit letztem Jahr gibt es ein Langzeitprojekt im Rahmen der "Plant for the Planet"-Aktion. Unser Ziel: Bis zum Jahr 2019 sollen auf Initiative von St. Kilian 2019 Bäume weltweit gepflanzt werden.

St. K.: Und jetzt noch die vierte Säule? Wie heisst sie und was geschieht dazu konkret an der Schule?

LD: Ja, das klingt jetzt vielleicht ein bisschen drastisch. Denn das ist die sogenannte " Martyria".

St. K.: Oje!...

LD: Im Gegenteil - das bedeutet "den christlichen Glauben weitergeben".

St.K.: Jetzt wird' s missionarisch?

LD: Durchaus. Und zwar im besten Sinne. An St. Kilian tun wir das beispielsweise, außer im Unterrichtsfach Religion, in wöchentlichen Morgenkreisen – in denen es aber keineswegs immer nur um religiöse Fragen geht. Genauso wichtig ist es, dass die Schüler Probleme besprechen können, die in der Klassengemeinschaft auftauchen. Oder auch mal Spiele zum Wochenauftakt spielen können, die das soziale Klima verbessern. Das verstehen wir unter gelebtem und erfahrbarem Glauben: In der Frohen Botschaft, die Jesus Christus uns in den Evangelien geschenkt hat, finden wir vieles, das uns in unserer Weggemeinschaft und für unser Leben Orientierung geben kann. Das machen wir für unsere Schulgemeinschaft erfahrbar.

St. K.: Also ist das hauptsächlich für die Schülerinnen und Schüler gedacht?

L.D.: Das Schulpastoral-Team kümmert sich tatsächlich um alle Kilianer. Wir sind zu gleichen Teilen genauso für alle Eltern und Lehrer da. Um sie in der Weitergabe christlicher Werte an ihre Kinder und Schüler zu unterstützen, aber auch bei ganz persönlichen Anliegen oder Problemen.

St. K.: Also quasi Kirche in der Schule...?

LD: Eher Schule, die als christliche Gemeinschaft lebt. Denn Kirche bedeutet eigentlich nichts Anderes als gelebter Glaube. Sinnstiftend und lebensfördernd. Und das kann an vielen Orten stattfinden. Überall an Orten, an denen Gutes geschieht.

St. K.: Höre ich da einen gewissen Wandel im Selbstbild der katholischen Kirche heraus?

LD: Oja. Der ist aber gar nicht mal so sensationell neu. Natürlich ist die Kirche im Wandel und erneuert sich.  Ihre Angebote sollen in das Leben der Menschen heute passen, zum Beispiel auch dort, wo viele Kinder, Jugendliche und Erwachsenen gemeinsam leben und arbeiten -  in St.Kilian.

St. K.: ...Wobei wir wieder bei der Suche nach dem persönlichen Sinn wären...?

LD:  Klar. Auch. Und um hier bestmögliche Unterstützung bieten zu können, haben wir uns an St. Kilian mit anderen Organisationen und Institutionen vernetzt, die uns bei dieser Aufgabe helfen. So arbeiten wir eng zusammen mit der KSJ (Katholischen studierenden Jugend), die das Schülercafé betreibt. Wir haben direkten Anschluss an die Pfarrei St. Peter & Paul, gestalten gemeinsame Gottesdienste. Das katholische Jugendreferat des Dekanates, der BdkJ und die Caritas sind enge Partner.

St.K.:  Und warum ist das ein Vorteil?

LD: Dadurch können wir als Schule über unser eigenes Seelsorge-Team hinaus viel umfangreichere Angebote bieten. Oder einfach auch mal unsere christlichen Überzeugungen in größerem Rahmen feiern.

St.K.: Muss ich oder mein Kind katholisch sein, um an St. Kilian angenommen zu werden?

LD: Hinter dem Marchtaler Plan steht das Interesse nach Glaubensfragen und nach christlichen Grundüberzeugungen. Es geht um eine bejahende Beziehung zu sich selbst, zu den Mitmenschen, zu Gott und zur Umwelt.  Eine religiöse Lebensbedeutung im Allgemeinen und der christliche Lebensentwurf im Besonderen können zu einem solchen wertschätzenden Umgang mit sich und seiner Umgebung verhelfen. Die Frage der Konfession/Religion ist zweitrangig.

St.K.: Und wie klappt die Zusammenarbeit mit der Schulleitung? Gibt es da nicht auch mal Interessenskonflikte mit den schulischen Aufgaben der Wissensvermittlung und der Vorbereitung junger Menschen auf das Berufsleben?

LD: Die Schulleitung steht voll und ganz hinter den Lehr-und Erziehungsprinzipien des Marchtaler Plans, in diesem Sinne unterstützt sie auch das Schulpastoral-Team sehr und bietet uns die nötige Freiheit und Geduld, die es für nachhaltige seelsorgerische Aufgaben manchmal braucht. Das muss man wirklich sagen.

Und was gibt es Wichtigeres für ein erfolgreiches und gelingendes Leben in Beruf und Gesellschaft, als eine geistig und seelisch wache Persönlichkeit mitzubringen?

St.K.: Frau Diepgen, herzlichen Dank für dieses Interview.

Dem Schulpastoral-Team an St. Kilian gehören an:

- Alexander Auer

- Franziska Bentz

- Lioba Diepgen

- Mechthild Ehlert

- Ute Oschwald

- Dr. Katja Sichau

 

 www.bz-stkilian.de   http://schulpastoral.drs.de/start.html 

06./07.1.2016 SMV-Tagung in Beilstein und Amtseinführung neuer Schülersprecher

 

Am Donnerstag, den 06. Oktober ging es nach der 6. Stunde los: Die 50 interessierten SMVler fuhren mit Frau Markowis und Herr Rieth zum Haus der Kinderkirche in Beilstein. Dort angekommen ging es erst einmal an die Einteilung der Zimmer, da wir ja auch in Beilstein übernachteten. Nach dem Beziehen der Zimmer startete schon das Programm.
Erstmal Kennenlernrunde, da wir uns aufgrund der verschiedenen Klassenstufen noch nicht so gut kannten. Anschließend verschafften uns die Schülersprecherinnen und die Vertrauenslehrer einen Überblick über das, was die Arbeit in der SMV bedeutet und wo wir uns im Schulleben einbringen können.

Hier erfuhren wir auch, dass die SMV an unserer Schule in verschiedene Komitees aufgeteilt ist, welche jeweils bestimmte Aufgaben haben. So gibt es zum Beispiel ein Komitee zur Planung des SMV-Sommerfestes, ein Sportkomitee oder ein PR-Komitee für die Öffentlichkeitsarbeit.
Nachdem sich die Komitees kurz vorgestellt hatten, durften wir uns das Komitee aussuchen, das uns am meisten ansprach und in dem wir im kommenden Jahr mitarbeiten möchten.
Nun setzten wir uns in den Komitees zusammen und wählten einen Komiteeleiter, der sich von nun an um die Organisation kümmert.

Nach einer kurzen Pause mit Kaffee und Kuchen besuchte uns Frau Braun, eine Lernbegleiterin unserer Schule, die mit uns ein Qualitätsmanagement-Training durchführte, welches wir in der täglichen Arbeit in der SMV anwenden können. So erlernten wir unter anderem die Methoden Prozess- und Aufgabenbeschreibung. Nach dem darauf folgenden Abendessen begann der bunte Abend, bei dem wir zahlreiche Spiele spielten, was uns sehr viel Spaß machte.

Am nächsten Morgen ging das Programm gleich nach dem Frühstück weiter. Jetzt war Komiteearbeit angesagt. Nachdem wir uns wieder in den Komitees trafen, legten wir die Ziele fest, die wir im nächsten Schuljahr erreichen wollen. So planten wir diverse Veranstaltungen der SMV, die wir dieses Schuljahr durchführen möchten. Diese Planungen der einzelnen Komitees stellten wir uns anschließend gegenseitig in kleinen Präsentationen vor.
Nach dem Mittagessen kam uns Herr Hennen besuchen. Wir hatten einige Fragen vorbereitet, die wir ihm stellen wollten. Danach führten wir ein interessantes Gespräch mit ihm, in welchem wir mit ihm die Ziele der SMV im kommenden Schuljahr besprachen. Herr Hennen präsentierte uns außerdem die Neuerungen und Änderungen, die die Schülerschaft im kommenden Schuljahr betreffen werden. Nach diesem netten Gespräch mussten wir uns dann schon wieder auf den Heimweg machen.

Die Tagung war eine Bereicherung für unsere SMV-Arbeit und hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Nun möchten wir uns bei allen bedanken, die dieses Erlebnis möglich gemacht haben. Velen Dank an den Förderverein für die finanzielle Unterstützung und den kurzen Besuch, die Schulleitung für die Ermöglichung der Tagung, Herrn Hennen für seinen Besuch und das tolle Gespräch, Frau Braun für ihr Engagement und an die Eltern für das Übernehmen der An- und Abreise.

Des Weiteren möchten wir uns bei Frau Markowis, Herrn Rieth und unseren Schülersprechern für die tolle Planung des Programms bedanken.

Besonders hervorzuheben ist auch das außerordentliche Engagement der Schülerinnen und Schüler, die in der SMV tätig sind – vielen Dank hierfür. Wir freuen uns auf ein tolles nächstes Schuljahr an St. Kilian.

Leonhard Bläsi, PR-Komitee

Kunst und Erziehung sind AN-SICHTs-Sache

Schulkunst-Ausstellung des Katholischen Freien Bildungszentrums St. Kilian bei der Akademie für Innovatives Management (aim) in Heilbronn vom 29.09.2016 bis 07.04.2017.    

Heilbronn | Kunst und Erziehung – das ist immer auch AN-SICHTssache. Nichts ist eindimensional. Weder in der Kunst, noch in der Erziehung. Das ist die Erklärung für den Bindestrich im Titel der großen Kunstausstellung in den Räumen der Akademie für Innovatives Management (aim) in Heilbronn vom 29.09.2016 bis 07.04.2017.

In der aim Heilbronn kann man jetzt rund ein halbes Jahr lang auf Entdeckungstour gehen, wie die SchülerInnen aller Klassenstufen und Schularten des Bildungszentrums St. Kilian das Thema „AN-SICHTen“ in völlig unterschiedlichen Ansätzen künstlerisch umgesetzt haben: Wo hat sich im zweiten Obergeschoß das „Chamäleon“ versteckt? Warum ist im obersten Stockwerk alles gepunktet? Und sieht jeder in den Gemälden und Fotoaufnahmen im ersten Stock dasselbe?

„Die ANSICHTen der Schüler spiegeln sich in den Kunstwerken wider“, so Sylvia Frank, die künstlerische Leiterin des Projektes und Kunstlehrerin an St. Kilian. „So können LebensANSICHTen sowohl die Wahrnehmung und Interpretation des Schülers, als auch die des Betrachters beeinflussen. Jeder kann eine andere ANSICHT haben, obwohl jeder Künstler bzw. Schüler dieselbe Aufgabe zu erfüllen hatte.“ Begleitet wird die Vernissage von einem anspruchsvollen musikalischen Rahmenprogramm, das den Titel der Ausstellung aufnimmt und die Verbindung zum christlichen Menschenbild des Erziehungskonzeptes an St. Kilian schafft. Michael Rebscher, musikalischer Leiter und Musiklehrer: „Wir vermitteln als Schule, dass man sich nie nur auf den “ersten Blick” verlassen sollte, es lohnt sich immer, auch ein zweites Mal hinzuschauen. Erziehung zu Toleranz und Freiheit – das ist der Kern unserer Bildungs-ANSICHTen“. Mit einer musikalischen Meditation, die die Schulband fast ganz allein geschaffen hat, soll das heute Abend anlässlich der Vernissage auch akustisch erfahrbar werden. Die Zuhörer erwartet eine musikalische Zitatensammlung verschiedener Musikstile, angefangen von einem Bachchoral über Swing-Jazz hin zu zeitgenössischer, serieller Musik.

Mit der Ausstellung erhält der Besucher einen guten Einblick in den Kunst- und Musikunterricht an St. Kilian: Von der Grundschule bis zum Leistungskurs, vom Punkt zur Linie, in die Fläche, in den Raum. Von Chor bis Orchester, Flötenunterricht, Schulband und Jam-Session – der vielseitige Blick auf die Welt und auf das eigene Innere – das erweitert die AN-SICHTen.

Den Realschul-Abschluß gemeistert - Herzlichen Glückwunsch von allen Kilianern!

 

 

Mit einem stolzen Schnitt von 2,2 habt ihr, liebe Klasse 10b, den Realschulabschluss in der Tasche und damit steht euch jetzt die Welt offen! Egal, ob ihr jetzt eine Ausbildung beginnt oder euch entschieden habt, weiterhin zur Schule zu gehen, es kommt viel Neues auf euch zu. Dass ihr das genauso gut meistert und mit Freude und Ehrgeiz an die neuen Aufgaben geht - das wünschen euch alle Kilianer von Herzen! Schön, dass einige von euch an St. Kilian bleiben werden, um im Realschul-Aufsetzer die Fachhochschulreife und vielleicht danach sogar das Abitur zu erreichen. Wir werden euch auf jeden Fall gern dabei unterstützen.

Übrigens: Jahrgangsbester wurde Liam Wilke mit einem Schnitt von 1,3. Herzlichen Glückwunsch!

Hauptschulabschluss geschafft: Ganz herzlichen Glückwunsch!

St. Kilian gratuliert allen, die erfolgreich ihren Hauptschulabschluss abgelegt haben! Mit einer Urkunde wurde Benita Robin geehrt, die als Klassenbeste abschloss.

Wir freuen uns, dass einige von euch an St. Kilian weiter zur Realschule gehen werden und wünschen auch allen anderen alles nur erdenklich Gute für euren weiteren Lebensweg. Und hoffen, dass ihr eure Schule mit schönen Erinnerungen verlasst.

von li nach re: Sabine Haslinger (Klassenlehrerin), Andrea Heinrichs (Schulleiterin Grund-, Haupt- und Realschule), Benita Robin (Klasse 9a), Frau Bläßer (Förderverein St. Kilian)

Dr. Vollmar und Monsignore Westenfeld zu Ehrenmitgliedern im Förderverein ernannt

Dr. Marcus Egner als Vorsitzender des Fördervereins des Bildungszentrums St. Kilian hat anläßlich des Schulfestes 2016 Herrn Dr. Vollmar und Monsignore Westenfeld zu Ehrenmitgliedern im Förderverein ernannt. Herzlichen Glückwunsch wünscht St. Kilian!

Das Kennenlern- und Schulfest war ein voller Erfolg!

Bei strahlendem Sonnenschein durften alle neuen und bereits etwas erfahreneren Kilianer, die im September eingeschult oder eine neue Schulart besuchen werden, erste Kontakte knüpfen. In einer ersten Schnupper-Schulstunde mit der neuen Klassenlehrerin oder dem neuen Klassenlehrer konnten sie auch gleich mal ausprobieren, wie sich der neue Klassenraum so anfühlt.

Bei Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und kalten Getränken konnten derweil auch die Eltern ersten Kontakt aufnehmen, dem Können der tollen Konzert- und Musical-Darbietungen lauschen und viele weitere Programmpunkte genießen. Danke an die tolle Elternschaft und an den Förderverein von St. Kilian, die beide mit großem Einsatz diesen Nachmittag ermöglicht haben! Da wird es dann nach den Sommerferien gleich viel leichter fallen, den richtigen Weg ins Klassenzimmer und zu vielen zukünftigen neuen Freunden zu finden.

Robert-Mayer-Preis 2016 an Kilianer Paul Vosshage verliehen

Am 04.07. war es soweit: Ortstermin im Rathaus von Heilbronn für Paul Vosshage, der in diesem Monat erfolgreich sein Abitur bestanden hat. Aufgrund seiner hervorragenden Ergebnisse in seinem Leistungsfach Physik erhält er von Oberbürgermeister Harry Mergel den Robert-Mayer-Jugendpreis.

Diese Auszeichnung erinnert an den großen Naturforscher, Ingenieur und Arzt Dr. Julius Robert von Mayer aus Heilbronn (1814 - 1878). Auf dem von ihm formulierten Gesetz der Erhaltung der Energie beruht letztlich die gesamte Energietechnik.

Neben einem Buchpreis und einer Medaille für die beste Leistung im Fach Physik ist der Robert-Mayer-Jugendpreis mit 150 EURO dotiert. Wir gratulieren Paul Vosshage von Herzen!

10.06.2016

SMV-12-Stunden-Fußballturnier: Schüler triumphieren über Lehrer

Das schon traditionelle 12-Stunden-Fußballturnier der SMV war ein Turnier, das der heute beginnenden Europameisterschaft in Frankreich in - fast - nichts nachstand. Während sich die Jungs der deutschen Nationalmannschaft noch warm liefen, haben die Kilianer ihre Meisterschaft bereits hingelegt. 12 Stunden lang. Bei strahlendem Sonnenschein, vielen kalten Getränken, Eiscreme und "Stadionwurst" haben alle Klassen und Kollegen mitgefiebert, mitgespielt oder mit-angefeuert. Die Puschel der Cheerleader flogen, die Musik drehte hoch, die Temperatur stieg. Vor allem beim beliebten Schüler-/Lehrer-Match ging es hoch her. Insbesondere bei den Toren für die Schüler! Gefragt nach dem End-Punktestand nach dem Spiel brachte Frau Dr. S. nur heraus:" Gaaaaanz viele (Tore) - zu eins!"

Viel Spaß noch bei den anderen Spielen. Welche waren das doch gleich...? Ach ja, in Frankreich :-)

09.06.2016

Kilianer Leonard Hennersdorf erhält Moriz-von-Rauch-Preis des Historischen Vereins

Heilbronn. Nach einem ordentlichen Platzregen strahlte am Mittwoch dann nicht nur die Sonne. Elf Abiturienten, die soeben mit dem Moriz-von-Rauch-Preis ausgezeichnet worden waren, lächelten glücklich in die Kamera. Unter ihnen Kilianer Leonard Hennersdorf, der für seine durchgehend hervorragenden Leistungen im Fach Geschichte belohnt wurde. Der Abiturient steht damit in einer ansehnlichen Reihe von Preisträgern, die seit 1998 vom Historischen Verein Heilbronn mit einem Geldpreis geehrt werden. Herzlichen Glückwunsch von allen Kilianern!

Moriz von Rauch (* 21.12.1868 in Heilbronn, † 17.Juli 1928 in Heidelberg) war ein deutscher Historiker und Archivar. Er hat sich vor allem um die Erforschung der Geschichte der Stadt Heilbronn verdient gemacht. 

Fahrt nach Taizé der Klassen 10c/d

Am Montag, den 30. Mai 2016 ging es los: Mit dem Bus fuhren wir in Richtung Burgund, wo wir nach 6 unterhaltsamen Stunden Fahrt Taizé erreichten. Dort angekommen, bekamen wir erst einmal unsere Aufgaben sowie unsere Unterkünfte für die nächsten 6 Tage zugeteilt. Außerdem wurde uns eine kurze Einführung in das Klosterleben und den regelmäßigen Tagesablauf gegeben. Auch das Gelände wurde uns auf einer Karte gezeigt und erklärt.

Ein klassischer Tagesablauf sieht in Taizé wie folgt aus:

08:15 Uhr                            Morgengebet mit anschließendem Frühstück

10:00 Uhr                            Bibeleinführung mit Gesprächsgruppen

12:30 Uhr                            Mittagsgebet, anschließend Mittagessen

17:00 Uhr                            Tee

19:00 Uhr                            Abendessen

20:30 Uhr                            Abendgebet mit offenem Ende

Die Dienste (Putzen, Abwaschen etc.) werden entweder nach der Bibelstunde oder nach dem Mittagessen erledigt. Freitags und samstags ist das Abendgebet als „Kreuzanbetung“ bzw. „Nacht der Lichter“ gestaltet. Diese Gebete waren besonders eindrücklich. Nach dem Abendgebet hatte man die Möglichkeit, sich mit den anderen Teilnehmern des Treffens an einem kleinen Kiosk, dem sog. „Oyak“, zu treffen.

Aber auch die „normalen“ Gebete an sich waren unkonventionell und faszinierend. Die vielen, sich wiederholenden Gesänge, die kurz gehaltenen Textpassagen und die lange Stillezeit, in welcher man Zeit zum Nachdenken oder einfach zum Stille genießen fand, sind klassische Merkmale der Taizégebete. Die Gesänge werden stets von den Brüdern vorgesungen und anschließend von der gesamten Gemeinde mehrmals wiederholt. Die Psalmen werden von den Brüdern alleine mehrstimmig vorgetragen, was den klassischen Klang der Taizégesänge erzeugt, welcher sich durch ein eigenes, monotones, aber dennoch abwechslungsreiches Stimmbild auszeichnet.

Beim Betrachten dieses durchgetakteten Tagesablaufs und der vielen Gottesdiensten fragt man sich, ob die Woche in Taizé überhaupt Spaß macht. Diese Frage erübrigt sich aber, denn sobald man einmal in Taizé war, wird man begeistert sein und gar nicht mehr nach Hause wollen. Der einfache Lebensstil, der regelmäßige Tag sowie die sehr eindrücklichen und ruhigen Gottesdienste gepaart mit dem einzigartigen Gemeinschaftsgefühl, trotz der vielen unterschiedlichen Kulturen, macht die Fahrt nach Taizé zu einer unvergesslichen Erfahrung.

09.05.2016

 

                                                      Am Montag, den 09. Mai 2016 empfingen die 10ten Klassen hochkarätige Gäste: Koordiniert von Herrn Croll in seiner Funktion als St. Kilian BOGY-Verantwortlicher und Prof. Dr. Ulrich Zeyer von der DHBW Baden Wuerttemberg Cooperative State University Heilbronn, waren Trainer aus den Personalabteilungen der Firmen KAUFLAND Warenhandel GmbH & Co KG Heilbronn und der SCHUNK GmbH & Co. KG aus Lauffen gekommen. Der Vormittag stand dabei ganz im Zeichen eines guten Bewerbungsmanagements. 

Die Schüler und Schülerinnen hatten dazu im Vorfeld mit Herrn Croll bereits fleissig Bewerbungsmappen erstellt. Nicht nur diese nahmen die Profis nun kritisch unter die Lupe. In Kleingruppen haben die Schülerinnen und Schüler auch in realistischen Bewerbungssituationen geschwitzt und viele wichtige Anregungen und Tipps für ihren gar nicht mehr so weit entfernten beruflichen Einstieg erhalten. 

Zunächst geplant als Klassenprojekt zur Vertiefung des AIM-Bewerbungstrainings in der 9. Klasse, wurde es dann auf Anregung von Prof. Zeyer auf einem Elternabend in ein Format gebracht, so dass alle Schülerinnen und Schüler aktiv sein konnten. Herr Croll dazu: "Ursprünglich hätten nur 4 Schüler vor der Klasse mit einem Trainer die Sache umsetzen sollen. Das tolle Ergebnis von heute hat die vielen Stunden der Organisation mit 6 Trainern aber entlohnt". So soll das Projekt ab jetzt als fester Baustein der Berufsorientierung an St. Kilian installiert werden.

Am Schluß gab es für die Schülerinnen und Schüler viel Lob für die geleistete Arbeit und die konstruktive Arbeitsatmosphäre: "Ich bin erstaunt, wie konzentriert und ruhig der Workshop funktionierte...", so eine der Trainerinnen in der Feedbackrunde.

Auch wir bedanken uns sehr herzlich bei Frau Prof. Dr. Wiehenbrauk, Herrn Prof. Dr. Zeyer (DHBW), Frau Hettenbach, Herrn Walger (Fa. Kaufland) sowie bei Frau Weber und Herrn Müller (Fa. Schunk) für das professionelle Training, das die Kilianer der 10ten Klassen heute erhalten haben. Sicher hat dadurch so mancher einen wertvollen Impuls für die persönliche Weiterentwicklung erhalten!                                                       LEI

21.04.2016

Rugby - Eine in Deutschland noch wenig bekannte Sportart hilft, Gewalt zu verhindern

Heilbronn, 21.04.2016. Der Sportplatz des Bildungszentrums St. Kilian Heilbronn ersetzt heute wegen strahlenden Sonnenscheins die Sporthalle. Außer unseren Gästen aus Frankfurt im Alter zwischen 10 und 16 Jahren haben sich auch die Teilnehmer der Rugby-AG von St. Kilian, viele Klassenkameraden und Lehrer eingefunden, um die eigenen und die Gast-Spieler anzufeuern. Der eiförmige Ball fliegt, ein Knäuel von Spielern bildet sich, löst sich wieder auf, Freudenrufe, der Punktestand hat sich geändert. Wer die Regeln nicht kennt, ist erstaunt.

Rugby als Sportart in der Schule ist in Deutschland bislang noch eher unbekannt. Was in anderen Ländern seit vielen Jahren Tradition an Schulen und Universitäten hat, erobert sich hierzulande erst nach und nach eine wachsende Fangemeinde. Am Bildungszentrum St. Kilian in Heilbronn gibt es seit 5 Jahren eine Rugby-AG, die heute zum Jugend-Turnier zu sich eingeladen hat. Guntram Hacker, Trainer des Heilbronner Teams und AG-Leiter erklärt:“ Rugby ist ein impulsives, dynamisches Spiel. Das wissen viele aus den Medien. Aber dass es auch hervorragende pädagogische Aspekte bietet, wissen nur wenige. Es ist ein Mannschaftssport, bei dem sich die verschiedensten Charaktere mit ihren unter-schiedlichen Voraussetzungen ergänzen. Egal ob dick, dünn, groß oder klein, alle spielen eine wichtige Rolle auf dem Rugbyfeld. Ich kann also alle Schüler mit ihren unterschiedlichen Leistungen in das Spiel integrieren.“   

Max Holder, als Sozialpädagoge und Mitglied der Schulleitung zuständig für die Zusammenstellung des AG-Angebots an der Schule, hat diese Sportart auch aus einem anderen Grund an die Schule geholt: “Wir stellen fest, dass Rugby einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention darstellt. Durch die strengen Regeln des Sports in Bezug auf Körperkontakt und Fairness, durch die Selbstbestätigung, die die Kinder hier erfahren, und natürlich auch durch das tolle Gruppenerlebnis haben wir viel ruhigere und zufriedenere Schüler in den Klassenräumen sitzen. Die haben sich ausgetobt und brauchen in der Klasse keine Aggressionen mehr abzubauen“.                                                 

Johanna, 17, ist von Anfang an in der Heilbronner Mannschaft dabei: “Als Mädchen habe ich auch meine eigene Körperkraft kennen gelernt. Das macht Riesen-Spaß. Verletzt? Habe ich mich eigentlich nie. Man muss halt die Regeln beachten.“

Und schon ist sie wieder auf dem Spielfeld. Mitten im Knäuel.

Die Platzierungen:

AK II:  1. ES-RM Frankfurt 1, 2. BZ St. Kilian, 3. ES-RM Frankfurt 2
AK III: 1. BZ St. Kilian,            2. BZ St. Kilian, 3. ES-RM Frankfurt 1

Somit ist das BZ St. Kilian Vizemeister in der AK II und Deutscher Meister und Vizemeister in der AK III ! In der AK IV gab es keinen Meister, da alle Teams gleichauf waren :-)

Weitere Infos unter: www.rugby-verband.de

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...und jetzt etwas zum Schmunzeln:

Die Ganztageskinder auf Entdeckungsreise in die Steinzeit

 

Im Februar und im April 2016 durften sich die Ganztageskinder aus den Klassen 1 a, 1 b, 2 a und 2 b am Katholischen Bildungszentrum St. Kilian auf eine spannende Entdeckungsreise in die Steinzeit begeben.  Die Reise führte uns zuerst mit dem Stadtbus zum Heilbronner Rathaus. Im Deutschhofmuseum  wurden wir von Frau Stähle, der Museumspädagogin erwartet, die sich an sechs Terminen für die Grundschüler Zeit nahm, um sie in ihrer „Zeitmaschine“ in die Eiszeit zu entführen. Bei dem Museumsbesuch der Erstklässler holte sich Frau Stähle sogar Unterstützung bei Rudi, dem kleinen Plüschmammut.  

Aber am besten fragen wir doch die Kinder, wie es ihnen im Museum gefallen hat:

Die Ganztageskinder aus der Klasse 2 a und 2 b meinten:

- Mit Frau Stähle sind wir in einer Zeitmaschine in die Steinzeit gereist. Aber eigentlich war die Zeitmaschine ein großer Personenaufzug.

- Frau Stähle hat alles ganz toll erklärt und dabei immer lieb gelächelt.

- Die Geschichten über das Mammut waren schön. In der Heilbronner Gegend hat man sogar Mammutknochen gefunden.

- Die Steinzeitzelte und die Steinzeithäuser sahen richtig gut aus und man kann heute manchmal aus der Vogelperspektive erkennen, wo die - Steinzeitmenschen ihre Unterkünfte gebaut hatten.

- Das Arbeiten mit dem Steinzeitwerkzeug war gar nicht so einfach. Wie die Menschen früher Löcher in das Holz gebohrt haben, war richtig spannend.

- Das steinzeitliche Essen war richtig cool.

 

 

Die Ganztageskinder den beiden 1. Klassen erzählen:

 

 - Die Fahrt mit dem Bus war super.

- Wir waren in einem richtigen Museum, dort darf man nur mit den Augen schauen.

- Dort muss man die Jacken in den Schrank schließen.

- Im Museum haben wir in der Steinzeit gelebt und ein richtiges Mammut hat uns begleitet.

- Mit der Frau im Museum haben wir einen richtigen Mammut geformt und den durften wir mit nach Hause nehmen.

- Die Mammutkekse im Museum waren lecker.

- In Heilbronn war auch die Steinzeit. Wir haben im Museum das Mammut gesehen, das in Heilbronn gelebt hat, der war riesig.

- Die Menschen in der Steinzeit haben Kleider und Schuhe aus Fell angehabt.

- Meine Mama hat gesagt, dass sie mit mir jetzt auch ins Museum geht. Sie möchte auch die Steinzeit sehen.

- In der Steinzeit haben die Menschen mit Steinen Feuer gemacht.

- In der Steinzeit hat es keine Pizza gegeben.

- Nach dem Museumsbesuch war ich sehr müde, und wir sind wieder in unsere Zeit gegangen. Ich möchte kein Fell anziehen, das kratzt.  

 

Den Ganztageskindern aus den ersten und zweiten Klassen haben die Ausflüge ins Museum richtig Spaß gemacht. Deshalb ein herzliches  Dankeschön an das Städtische Museum Heilbronn, an die Christoph-Reinwald-Stiftung und an die Museumspädagogin Frau Stähle.   

 

Susanne Gries, BZ St. Kilian

12.04.2016

Kilianerin Lisa Back holt neben Abiturprüfungen auch noch 2. Platz im Poetry Slam

Nicht nur, dass sie gerade mitten in ihren Abiturprüfungen steckt, sie überzeugt nebenher auch noch bei den U20-Stadtmeisterschaften im Poetry Slam mit selbst-gedichteter Lyrik. Wenn das mal nicht die Herzen ihrer DeutschlehrerInnen höher schlagen lässt... :-)

Wir gratulieren ihr herzlich zum unglaublichen 2. Platz!

Kilianerin Costanza Terino erhält Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Heilbronn / Bonn. Costanza Terino, 22, überzeugt die strenge Auswahlkommission der Studienstiftung des Deutschen Volkes und erhält Anfang März eines der begehrten Stipendien. Sie studiert im 2. Semester Rhetorik und Germanistik an der Eberhard Karls-Universität Tübingen. Und das, obwohl in der 2. Klasse eine Lese-/ Rechtschreibschwäche diagnostiziert wurde.

Ein Interview mit unserer ehemaligen Schülerin.

BZ St. Kilian: Liebe Costanza – schön, dich wiederzusehen. Und ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem Stipendium! Man hört, dass es nicht einfach sei, hierbei zu überzeugen…

C.T.: Ja, das ist wahr. Ich fasse es selbst noch kaum. Man durchläuft ein hartes Prüfungs-Wochenende an einem ziemlich abgeschiedenen Ort und muss sich den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen. Ich hatte mir selbst eigentlich keine großen Chancen ausgerechnet. Insbesondere, als ich die vielen unglaublich guten Mit-Kandidaten kennenlernte. Da war eine 17-Jährige, die konnte reden wie eine 40-Jährige mit viel Lebenserfahrung.

BZ St. Kilian: Erzähl doch mal.

C.T.: Also, das Wichtigste ist zunächst wohl tatsächlich die Empfehlung durch die Schule. Dann wird man mit ungefähr 50 anderen Bewerberinnen und Bewerbern zu einem Assessment-Center eingeladen. Mein Auswahlwochenende hat in der Nähe von München Mitte Februar direkt nach meinen Prüfungen stattgefunden, was durchaus gewollt ist, um vorab schon einmal die Stressresistenz zu prüfen.

BZ St. Kilian: Welche Aufgaben gab es denn zu meistern?

C.T.: Zunächst sollte ich einen ausführlichen Lebenslauf schreiben, der nicht tabellarisch sein durfte. Der musste schon vorab mit den Unterlagen eingereicht werden. Darauf aufbauend, sollte ich mich dann beim Auswahl-Wochenende selbst vorstellen. Ist gar nicht so einfach, sich selbst mal ins rechte Licht zu rücken. Dann gab es noch zwei Einzelgespräche mit Mitgliedern der Auswahlkommission, in denen ich ziemlich auseinander genommen wurde.

BZ St. Kilian: Inwiefern? Was wollten die denn heraus bekommen?

 C.T.: Ich glaube, die wollen sehen, was für eine Art Mensch man ist. Ob man ehrliches Interesse an intellektuellen Herausforderungen hat und sich gern auch mal fachfremd umsieht. Ob man soziale und/oder religiöse Werte hat, ob man sich auch für andere Menschen einsetzt. Überhaupt geht es hierbei wider Erwarten gar nicht mal hauptsächlich um Topp-Noten oder einen Spitzen-Abischnitt, sondern um Persönlichkeit. Irre – und ich mittendrin.

BZ St. Kilian: A propos Abi - als du letztes Jahr an St. Kilian Abitur gemacht hast, war das ja auch schon eine ganz besondere Leistung. Denn du hattest zu dem Zeitpunkt eine nicht ganz gewöhnliche Schullaufbahn absolviert…

C.T.: Oh ja. Deshalb freue ich mich auch, dass ich hiermit mal eine Gelegenheit habe, meiner Schule ein großes „Danke“ zu sagen. Denn ohne die intensive Förderung durch meine Lehrerinnen und Lehrer an St. Kilian könnte ich heute meinen Traum nicht leben! Ich wurde ja bereits in der Gründungsklasse der Grundschule von St. Kilian eingeschult. Ich war also von Anfang an dabei. Das war eine harte Zeit, denn ich hatte sehr mit dem Schreiben zu kämpfen. Die Buchstaben wollten nicht so wie ich und kamen irgendwie immer spiegelverkehrt aus meinem Füller. Legasthenie, wie sich herausstellte. Ich hab mir dann mit dem gesamten Einsatz meines Willens die ganzen „Harry Potter“-Bücher erarbeitet und so langsam die falschen Wörter bezwungen. Dafür habe ich auch die 2. Klasse freiwillig wiederholt.

BZ St. Kilian: Also war das schon mit viel Beharrlichkeit verbunden…

C.T.: Ja; Lustigerweise bedeutet mein Name tatsächlich „die Beharrliche“. Ich hatte schon immer nicht nur eine blühende Phantasie, sondern habe auch gern mal meine Eltern und Mitschüler durch meine Beharrlichkeit – oder Sturheit? – genervt. Trotzdem hat’s bei den Noten nach der Grundschule noch nicht gereicht, und so gab’s eine Hauptschul-Empfehlung. Das war ein Schlag. Aber gerade dort habe ich dann einen tollen Schutzraum gehabt, in dem ich viel Unterstützung erfuhr.  Ich hab immer fest daran geglaubt, mehr zu können. Und durfte dann tatsächlich auch bald aufgrund sehr guter Noten in die Realschule an St. Kilian wechseln. Und später, mit viel Aufholarbeit und Lernen dann der Quer-Einstieg ins Gymnasium. Das hätte ich ohne meine Lehrerinnen und Lehrer nicht geschafft. Denn ich durfte an einem Förderprogramm für Realschüler teilnehmen und bekam Zusatzunterricht. Und eine Auszeichnung für soziales Engagement als Schülersprecherin. Das hat mich enorm motiviert.

BZ St. Kilian: Du hattest ja auch immer nebenher noch so diverse Sachen laufen…

C.T.: Stimmt. In fast allen Ferien habe ich AIM-Kurse besucht zu allen möglichen Themen. Ich war Kinderstatistin im Heilbronner Theater, habe mal den 8. und sogar mal den 4. Preis bei Literaturwettbewerben der „Heilbronner Stimme“ gewonnen. 16 Jahre aktiv Ballett, das Cambridge Certificate, DELF und Jobs in der Gärtnerei Umbach und bei McDonald’s in Heilbronn gehörten dazu. Und ein Praktikum bei der Bundeswehr.

BZ St. Kilian: Bundeswehr??

C.T.: Ja, tatsächlich. Das war in Bruchsal. Ich wollte mich damals nach einer soliden, sicheren Berufsausbildung umsehen. Um dann festzustellen, dass der dort mögliche Werdegang für mich eine ziemliche Einengung durch sehr festgelegte Strukturen bedeutet hätten. Ich bin dankbar, dadurch eine Entscheidungshilfe bekommen zu haben und bin nun froh, dass ich mich nun auf einer für mich wesentlich größeren Bandbreite für Kreativität austoben darf. 

BZ St. Kilian: Wie ging es denn bei dem Assessment-Center für die Stipendienvergabe weiter?

C.T.: Ich sollte einen Kurzvortrag ohne technische Hilfsmittel über ein beliebiges Thema halten. Das Thema des Vortrags und die Art der Präsentation durften frei gewählt werden, was für manche ein Fluch und für mich ein Segen war. Denn an St. Kilian haben wir ja in der Kursstufe das spezielle Fach PTF, „Philosophisch-Theologisches Forum“, bei dem wir ethisch-moralische oder religiöse Themen akademisch erarbeiten und in einem Colloquium vor offiziellem Publikum verteidigen müssen. Damals hatte ich über das Thema „Glück“ referiert. Daran habe ich mich erinnert und dachte mir für meinen Auswahl-Vortrag nun die Frage aus „Ist Rhetorik Luxus?“. Natürlich musste ich diese Frage als Rhetorik-Studentin verneinen (lacht), denn Rhetorik ist die strategische Kommunikation des Menschen und basiert auf Verständigungsarbeit, die heutzutage auch ein interkultureller Schlüssel ist. Anschließend musste ich meinen Vortrag dann im Plenum diskutieren und moderieren. Da war ich ganz schön aufgeregt.

BZ St. Kilian: Das war’s?

C.T.: Und Gruppengespräche. Dabei wurden alle Teilnehmer die ganze Zeit über beobachtet. Ich habe keine Ahnung, worauf die besonders geachtet haben. Aber ich habe gemerkt, dass in den anderen Gruppen teilweise Riesen-Konkurrenzdruck herrschte. Ich hatte echt Glück mit meiner Gruppe. Das ging sehr kooperativ und als Team vonstatten. Ich denke, dass das geholfen hat.

BZSt. Kilian: Wie viele haben’s dann letztendlich geschafft? 

C.T.: Es gibt keine feste Quote, jedoch kamen im letzten Jahr nur 21% aller Kandidaten durch und bekamen ein Stipendium. Die Höhe richtet sich dabei nach der finanziellen Ausgangslage der Stipendiaten. Da meine Eltern als evangelischer Pfarrer und gelernte Fremdsprachen-Korrespondentin ein gutes Auskommen haben, erhalte ich jetzt 300,- EURO/Monat Büchergeld, von dem ich mir die lang ersehnten schweren, „geworfen tödlichen“ Bücher für das Studium kaufen kann. Ich muss aber ab sofort Semester-Bericht an meine Vertrauensprofessorin und an die Stiftung schreiben und über meine Noten und Klausuren immer wieder erneut beweisen, dass ich die Förderung wert bin, die ich erhalte. Denn zurückzahlen brauche ich das Geld später nicht. Wenn ich den akademischen Anforderungen der Studienstiftung jedoch nicht gerecht werde, wird alles gestrichen.

BZSt. Kilian: Könnte das relevant für dich werden?

C.T.: Ich muss sagen, dass ich im Laufe meiner kurvigen Schullaufbahn eins gelernt habe: Fleiß und Beharrlichkeit zahlen sich aus. Das sehe ich erst jetzt im Rückblick. Ich weiß jetzt, dass das schon immer meine wichtigsten Motoren waren. Ich weiß daher auch ganz genau, ich darf da auf gar keinen Fall den Dampf rausnehmen!

BZSt. Kilian: Könnte es sein, dass ich da einen kleinen Hang zum Dramatischen erkenne?

C.T.: (lacht) Ja, sicher. Sonst würde meine Studienwahl Rhetorik und Germanistik sicher nur halb so viel Spass machen.

BZSt. Kilian: Also ist es das Richtige für dich?

C.T.: Ach, ich bin so froh. Besser geht‘s nicht. Den Studiengang Rhetorik gibt es in dieser Form tatsächlich nur in Tübingen und an einer Uni in Kanada. Deshalb kommen die ganzen Koryphäen, Professoren und hochrangigen Gastredner alle nach Tübingen zu uns. Tollen Leuten wie dem Neurophysiologen Wolf Singer, dem Arzt und Schriftsteller Manfred Lütz und natürlich meinem renommierten Rhetorik-Professor Joachim Knape und unserem Gastdozenten Claus Kleber durfte ich schon live zuhören.

 BZSt. Kilian: Meinst du, du könntest zum Abschluss eine Art Fazit formulieren?

C.T.: Vielleicht mein Lieblingszitat: „Freude ist die Essenz des Erfolgs.“ Ich weiß nicht, von dem das ist, aber es überspannt mein ganzes bisheriges Leben. Und das würde ich gern an alle Schülerinnen und Schüler an St. Kilian weitergeben. Haltet fest an euren Zielen, (lächelt) macht eure Lernzeitaufgaben und lasst euch von den Lehrerinnen und Lehrern helfen. Ihr könnt echt stolz sein, Kilianer sein zu dürfen.

Mit Costanza trafen sich Anja Leipold und Christine Mauler,                                               in den Osterferien :-)

 

Infos zu Costanza Terino:

- geb. 1994 in Heilbronn als Tochter einer deutschen Mutter und eines amerikanischen Vaters mit italienischen und englischen Wurzeln

- hat sich von der Grund- über die Haupt- und die Realschule
 
bis zum Abitur 2015 an St. Kilian durchgearbeitet

- u.a. Schulsprecherin, Mentorin für die 5. Klasse

- Preise: Scheffel-Preis der Deutschen Literarischen Gesellschaft 2015, Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes 2016

 

Infos zur Studienstiftung des Deutschen Volkes:

Jedes Jahr schreibt die Studienstiftung Mitte April die Leiterinnen und Leiter der zur allgemeinen Hochschulreife führenden Schulen an und bittet sie, die begabtesten Schülerinnen und Schüler des jeweiligen Abiturjahrgangs für die Aufnahme in die Studienstiftung vorzuschlagen. Ein Vorschlag pro 50 Abiturienten ist möglich. (…)

Alle Bewerberinnen und Bewerber werden zu einem Auswahlseminar eingeladen. Eine unabhängige Auswahlkommission entscheidet über die Aufnahme. Die Seminare finden von Anfang November bis Ende März jeweils an einem Wochenende statt. Während des Seminars führt jeder Kandidat bzw. jede Kandidatin zwei Einzelgespräche mit Mitgliedern der Auswahlkommission, hält einen Kurzvortrag und nimmt an Gruppendiskussionen teil.

(Quelle: https://www.studienstiftung.de/stipendiaten/allgemeines )

, 28.09.2015

Neue AG- und OA-Pläne nun online

Die aktuellen Pläne für die Grundschule und die Sekundarstufe sind einsehbar

Link zur Seite

, 06.07.2015

Ausflug zum Landtag Stuttgart am 15.06.2015

Am Montag, den 15.06.2015, unternahmen wir, die 10d, mit den Begleitpersonen Herr Rieth und Frau Frank eine Exkursion nach Stuttgart um der Einladung des Landtagsabgeordneten Alexander Throm an einen seiner Arbeitsplätze zu folgen.

Um 7:40 Uhr trafen wir uns am Hauptbahnhof Heilbronn, um von dort mit dem Zug nach Stuttgart zu fahren. Nach der Ankunft am Stuttgarter Hauptbahnhof stiegen wir in eine U-Bahn zur Wilhelma um, die unseren ersten Programmpunkt darstellte. Nachdem wir dort zwei Stunden verbracht hatten, fuhren wir zurück in die Innenstadt, wo wir in Kleingruppen mittagessend die Zeit bis zum Landtagsbesuch verbrachten.

Wir trafen uns am Schlossplatz vor dem provisorischen Sitzungssaal, an dem uns Herr Throm freundlich begrüßte und uns die Gründe für den Umbau des ursprünglichen Landtagsgebäudes nannte. Anschließend betraten wir dieses und begaben uns in den großen Sitzungssaal.

Herr Throm erzählte uns viel über den Alltag eines Abgeordneten, den Ablauf einer Sitzung, die Bedeutung der Opposition und aktuelle Diskussionsthemen im Landtag. Aufmerksam folgten wir dem Vortrag und durften währenddessen Fragen stellen. Abschließend erhielten wir ein Präsent mit weiteren Informationen über den Landtag.

Wir danken Herr Throm für die Einladung und sein eingebrachtes Engagement, um uns über den Landtag zu informieren. Des Weiteren bedanken wir uns für die erneute Einladung in den sich aktuell noch in Sanierungsarbeiten befindenden Landtag.

, 29.05.2015

Afrikalauf vom 13.05.2015

Am 13. Mai fand der diesjährige Afrikalauf statt. Hier ein paar Eindrücke der Klasse 6c, die Tweets zu diesem Event verfasst haben:

#Für einen guten Zweck sportliches tun und spenden. Auf die Zähne beißen und immer weiter zum Ziel.

#Wie kann man Gutes tun und dabei schwitzen? - Die Antwort: Für Afrika laufen! Das macht Spaß und ist gesund! St. Kilian ist Spitze!

#Spendenlauf für die armen Leute in Afrika auf dem Gaffenberg. Wir sind in der Hitze gerannt, um zu helfen. Wer helfen will muss auch etwas tun.

#Laufen, rennen oder joggen - davon bleibt man fit, wir bleiben nicht nur fit sondern tun auch etwas für arme Menschen! Wir spenden für arme Kinder aus Afrika.

#Geld spenden für arme Kinder - helfen, Sport machen, etwas gutes tun.

, 04.03.2015

Fußball AG für Erst- und Zweitklässler

Ab Freitag , 13.3.15 findet in der 6. Stunde (12:15 Uhr bis 12:55 Uhr) die Fußball AG für die Erst- und Zweitklässler statt.

Treffpunkt ist am 13.3. und 20.3. jeweils das Foyer der Grundschulbetreuung.

Die AG wird von Hr. Holder geleitet.

, 26.02.2015

Ausflug der 8b zum Schloss Ludwigsburg

Wir, die Klasse 8b, haben uns am Freitag, den 06.02.2015, um 08:00 Uhr am Heilbronner Hauptbahnhof getroffen. Frau Baumgärtner und Herr Kammerer waren bereits vor Ort und warteten bis alle da waren. Dann fuhren wir um 08:15 Uhr mit dem Zug nach Ludwigsburg. Die halbe Stunde Fahrt verging wie im Flug, denn es wurde viel gelacht. In Ludwigsburg angekommen sind wir 15-20 Minuten zum Schloss gelaufen. Viele mochten nicht laufen, da es sehr kalt war. Um 09:00 Uhr am Schloss angekommen mussten wir im Kalten warten, bis Frau Baumgärtner mit den Karten kam. Die Frau, die uns das Schloss zeigte, stellte uns viele Fragen zu den einzelnen Themen, die wir meistens gut beantworten konnten. Sie zeigte uns das Schlafzimmer, den Thronsaal und vieles mehr von Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg. Wir sahen auch wie die Mägde und Knechte lebten, sie wohnten in dunklen Kammern. Der Keller in dem sie arbeiteten war auch sehr dunkel. Wir lernten viel über das Schloss und das Leben der Adligen. Leider war es auch im Schloss sehr kalt. Nur ein Gang war warm, aber danach wurde es wieder kalt. Nach der Führung hatten wir Mittagspause. Da man im Schloss nichts essen durfte, gingen viele zu McDonalds oder zu anderen Restaurants. Anschließend gingen viele in die Stadt zum Shoppen. Nachmittags trafen wir uns wieder am Schloss für die Modebesichtigung „Wer schön sein will, muss leiden!“ Die Frau erzählte viel über die Mode von Adligen und wie man an der Kleidung  sah, wie hoch der Rang eines Adligen war. Fotografieren durften wir die lichtempfindlichen Stoffe nicht. Aber am Ende durften einzelne Schüler, Kleidung aus der Barockzeit anprobieren. Ein paar Minuten vergingen, bis sie wieder kamen und wir alle Fotos machten. Die drei mussten sich schnell wieder umziehen, denn unser Zug nach Heilbronn kam bald. Die ganze Klasse fand den Ausflug schön und interessant!

von Franziska und Lea-Marie 8b

, 12.02.2015

Schüler engagieren sich zugunsten der Ebolahilfe

WIR WOLLEN HELFEN! Unser Projekt für die Ebolahilfe

Wir, Kai, Emilie, Jule, Kamil, Pauline, Rubin, Lizanne und Philip aus der 7d wollten in unserer PLZ ein Projekt ins Leben rufen, das ärztliche Hilfe für die Ebolaepidemie unterstützt.

Zuerst haben wir Plakate gestaltet und haben unsere Mitschüler aus anderen Klassen über Ebola informiert. Durch einen Kuchenverkauf, an dem sich die ganze 7d beteiligt hat, wollten wir möglichst viel Geld sammeln, um dieses zu spenden.

Dieser fand am 20. Januar statt und wir haben 130 Euro eingenommen.

Unseren Erlös haben wir an "Ärzte ohne Grenzen" gespendet.

Kai, Emilie, Jule,Kamil, Pauline, Rubin, Lizanne, Philip

, 18.12.2014

Aktion "Weihnachtsfreude schenken"

Die Aktion "Weihnachtsfreude schenken" wurde vor einigen Jahren von der Diakonie Heilbronn und RegioMail initiiert. Mit dieser Spendenaktion werden werden bedürftige Menschen in der Stadt und dem Landkreis Heilbronn bedacht. Auch im Jahr 2014 haben wir uns wieder an dieser Aktion beteiligt.

Liebe Kilianer und Familien,

wir möchten uns ganz herzlich bedanken, für die überwältigende
Teilnahme an der Aktion "Weihnachtsfreude verschenken".
Unser Spendenbarometer wurde in den leltzten Tagen nochmal ordentlich
nach oben korrigiert. Mit über 210 Päckchen haben wir
ein tolles Geschenke-Ergebnis erreicht. Vielen Dank dafür und ein
herzliches Vergelt's Gott für Ihr und Euer Engagement.

, 17.12.2014

Weihnachtskonzert

Am Montag, den 15. Dezember um 18:30 Uhr begann unser Weihnachtskonzert in der Kirche Maria-Immaculata. Es war gut besucht als die Grundschüler fröhlich zu singen begannen „Weihnachtsglocken läuten“, „Feliz Navidad“ begleitet von der Instrumental AG Klasse 5 und 6 und viele andere Lieder. Mit einem stimmungsvollen Lichter Tanz zu Hambani Kahle beendete der Chor aus Klasse 3 und 4 den ersten Teil.

Nach einer Pause gab es eine musikalisch-adventliche Meditation nach einem Jesaja Text vorgetragen von Hannah Schober und der Klasse 10e. Schülerinnen und Schüler der Klasse 6d unterstrichen den Psalm 139 mit ansprechender Flötenmusik. Klasse 6c folgte mit klassischen Weihnachtsliedern wie „Alle Jahre wieder“.

Simon Buschmann berührte mit seinem Solo „My Way“ begleitet von der Band der 10e das gesamte Publikum. Nach Beiträgen des Eltern-Lehrer Chors endete der Abend mit einem gemeinsamen Lied „Adeste Fideles“ untermalt mit Geige, Cello, Saxophon und Oboe (Schüler der Kursstufe und 10e) nach einem Arrangement von Lukas Diefenbach (10e).

Wir danken allen Mitwirkenden besonders Frau Münch, Frau Moreau, Frau Bellon, Frau Ehlert und Herrn Rebscher für das tolle Weihnachtskonzert.

Anne Schnizer, Lisa Reinemann und Lilli Klöters (Klasse 6d)

, 15.12.2014

Krippenbau AG

Zehn Schülerinnen und Schüler, aus unseren 5. und 6. Klassen, bauten im ersten Schulhalbjahr zusammen mit ihrem Lehrer Herrn Rebscher Weihnachtskrippen aus Leimholz! Wie man sieht, waren die SuS bei ihren eigenen Entwürfen sehr kreativ und setzten danach sehr motiviert ihre Ideen in die Tat bzw "in Holz" um. Prima, wie sie dabei auch recht professionell verschiedene Werkzeuge einsetzten, im Zeitplan blieben und jeder seine fertige Krippe rechtzeitig zu Weihnachten mit heim nehmen konnte.

M. Rebscher

, 07.12.2014

Landtag hautnah!

Am Freitag, den 14. November 2014, besuchte uns der Landtagsabgeordnete Alexander Throm in der 8. Schulstunde. In dieser Zeit gestaltete er mit uns, der Klasse 10d, eine sehr interessante und abwechslungsreiche Unterrichtsstunde. Der CDU-Abgeordnete diskutierte mit uns über die Bildungspolitik, die Flüchtlingspolitik und die Landtagswahlen. Wir fühlten uns sehr geehrt, dass wir ihn an unserem Bildungszentrum empfangen durften. Als Andenken brachte er uns den aktuellen Landtagsspiegel mit, welcher sehr interessant und informativ ist und jedes Jahr vom Landtag veröffentlicht wird. Mit großer Freude hörten wir den ehrlichen und aufrichtigen Antworten über die verschiedenen politischen Fragen zu und haben für unseren Unterricht viel dazu gelernt.

Dankenswerter Weise lud uns Herr Throm zum Ende unseres Gesprächs in den Stuttgarter Landtag ein. Wir freuen uns sehr über diese Einladung und folgen ihr gerne.

Klasse 10d

, 15.10.2014

Orientierungstage der Klassen 5a und 5b

Am Mittwoch, den 01. Oktober sind wir morgens um 9 Uhr mit dem Bus auf den Michaelsberg gefahren. Mit dabei waren unsere Klassenlehrerinnen Frau Kandora-Robin und Frau Kuder. Als Begleitung sind Frau Kontusch und Frau Weinert mitgefahren. Die Zimmereinteilung war für uns sehr wichtig und so waren wir froh als wir endlich wussten, wer mit wem ins Zimmer gehen kann.
Zum Einstieg haben wir alle gemeinsam einen Morgenkreis gemacht. Anhand der „Geschichte von den langstieligen Löffeln“ haben wir darüber nachgedacht, was für eine gute Klassengemeinschaft wichtig ist und wie jeder einzelne von uns zu einer guten Stimmung in der Klasse beitragen kann. Nachmittags  waren wir in den Weinbergen spazieren und haben einen Frosch und eine Eidechse gefunden. Im Gruppenraum haben wir mit unseren Lehrerinnen Gesellschaftsspiele gemacht oder Tischfußball gespielt. Am späten Abend waren wir sehr mutig und sind zu einer Nachtwanderung aufgebrochen. Zum Glück hatten wir von zu Hause Taschenlampen mitgenommen, sonst wäre es für manche von uns doch zu gruselig geworden. Je dunkler es wurde, desto stärker wurde bei einigen Schülerinnen und Schülern das Heimweh. Sie wurden aber ganz lieb von den anderen getröstet und so musste niemand von den Eltern abgeholt werden. Mit der Nachtruhe haben wir es dann nicht so genau genommen. Jedes Zimmer hatte seine eigene Party mit vielen Chips und süßen Getränken geplant. So konnten die Lehrerinnen an diesem Abend viele Partys mehrfach besuchen!
Am Donnerstag haben wir morgens gemeinsam mit Frau Diepgen einen Gottesdienst gefeiert. Danach ist ein Unfall passiert, der uns alle ziemlich erschreckt hat. Eine Mitschülerin ist gegen eine Glasscheibe gelaufen und hat sich dabei so verletzt, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. Zum Glück konnte sie schon bald wieder nach Hause.
Unsere Zeit auf dem Michaelsberg ging schnell vorbei und wir sind am Donnerstagnachmittag wieder zurück zur Schule gefahren. Dort konnten uns unsere Eltern müde aber fröhlich in Empfang nehmen.

, 15.10.2014

Orientierungstage der Klassen 5c und 5d

Kaum hatte das neue Schuljahr für die Schüler der Klassen 5c/d begonnen, durften wir sie auch schon zu einem kleinen Abenteuer einladen: Zu einer Klassenfahrt auf den Michaelsberg mit Übernachtung und Wildparkbesuch.
Wir fuhren am frühen Montagmorgen vom Bildungszentrum St. Kilian aus los, um vor dem Mittagessen bereits eine lustige Spielrunde mit Völkerball, Fußball und ein paar Kennenlernspielen durchzuführen. Die Kinder konnten sich dabei etwas austoben und ihre Klassenkameraden sowie die Schüler der Parallelklasse kennenlernen.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen in der Herberge durften sich die Kinder im sogenannten "Stadion", einem Turn- und Spielraum unterhalb unserer Zimmer, bei ein paar Runden Tischkicker, Tischtennis und anderen Bewegungsspielen vergnügen. Im Anschluss brachen wir gemeinsam zum Wildpark Tripsdrill auf.
Die Sonne hatte sich an keinem der vorigen Tage blicken lassen - und umso herrlicher schien sie, als wir zu den Wildtieren ins Tal wanderten. Noch kurz das obligatorische Tierfutter eingekauft und los ging's in Vierergruppen zum Suchen und Bestaunen der Rehe, Schildkröten, Greifvögel,  Ziegen und vielem mehr.

Jaja, die Ziegen... Manche Schülerin war derartig fasziniert von diesen Tieren, dass sie etwa zwei Stunden im und am Ziegengatter verbrachte. Die frechsten Ziegen merkten sogar, wenn man eine Tüte mit Futter in der Hosentasche mit sich herumtrug und versuchten, an die Leckereien heranzukommen.
Wir durften im Wildpark bei einer Live-Flugvorführung der Greifvögel zugegen sein und kleine Falken, riesige Seeadler und (nach der Meinung einiger Schüler sehr hässliche) Geier bestaunen.
Den gemeinsamen Abend verbrachten wir mit verschiedenen Aktivitäten wie Gesang und Musizieren, einem Tischkicker-Tournier, Gesellschaftsspielen und  vielem mehr. Manch eine(r) hatte am späten Abend etwas Heimweh, was eine angenehme Nachtruhe jedoch nicht verhinderte.
Beim morgendlichen Gottesdienst konnten einige Kinder ein Rollenspiel vortragen, bei dem es um das Thema Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung ging.
Nach dem Mittagessen lernten die Schüler noch so manches über den Michaelsberg und seine Geschichte, bevor es pünktlich wieder zu Bus und nach Hause ging.
Als Klassenlehrer bedanken sich Herr Auer und Herr Schirmer bei den Begleitpersonen, Frau Bellon und Frau Weinert für die tolle Unterstützung und die schönen Orientierungstage auf dem Michaelsberg.

, 21.07.2014

Schulfest am Bildungszentrum

10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, los! Mit einem Countdown und dem Emporschweben vieler bunter Luftballons begann am 12. Juli das Schulfest an St. Kilian. Zuvor jedoch wurden alle neuen Schüler, Erstklässler, Fünftklässler und erstmalig auch Zehntklässler, die den Realschulaufsetzer besuchen, im Kennenlernfest am Bildungszentrum willkommen geheißen. Nach einer Kennenlernstunde mit ihren künftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern waren es die neuen Schülerinnen und Schüler, die mit dem Luftballonstart das Schulfest einläuteten.

Dem spirituellen Impuls, in dem es um die Vielfalt der Farben ging, folgte ein buntes Bühnenprogramm: Vom Singspiel vom hässlichen Entlein der gesamten Grundschule über musikalische Auftritte der Instrumental-AGs, akrobatischen Kunststücken der Zirkus-AG, einer Aufführung der Theater-AG Klasse 1/2 bis hin zu einem Konzert der Realschulabschlussklasse, war so einiges geboten. Die Sparkasse Heilbronn überreichte der Schulleitung einen Check über 250 Euro, die zur Anschaffung von Protektoren für die Nutzung der Waveboards verwendet wurden. Ein herzliches Dankeschön dafür. Die SMV hat beim diesjährigen 24-Stunden-Turnier durch Spenden 1560 Euro gesammelt, die an Herrn Quatvasel von „Große Hilfe für kleine Helden“ überreicht wurden.

Höhepunkt des Festes war der Cup-Song-Flash-Mob. Ausgestattet mit Bechern und unterstützt durch das Orchester und von allen Gästen zeigten die Schülerinnen und Schüler von St. Kilian ihr rhythmisches Können. Gemeinschaft und Vielfalt war hier ansteckend spürbar. Einen besonderen Dank gilt dem Elternbeirat und allen Eltern, die zum Gelingen dieses besonderen Festes beigetragen haben.

, 17.07.2014

Erfolgreiche Teilnahme beim Schülerwettbewerb CHANCE CUP 2014

Vier Schüler des Wirtschaftskurses Jahrgangsstufe 1 erreichten beim Schülerwettbewerb CHANCE CUP 2014 einen zweiten bzw. dritten Platz.

Die Preise sind mit 200,- € bzw. 50,- € dotiert und wurde im Rahmen des Wirtschaftsunterrichts am Mittwoch, 16.07.2014 von Frau Daniela Hirsch (Projektleiterin Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.) und Frau Andrea Herrmann-Wielsch (Projektleiterin der Handwerkskammer Heilbronn-Franken) überreicht.

Herzlichen Glückwunsch!

, 17.07.2014

Wirtschaftspreis für beste Leistungen im Abitur an St. Kilian

Vogelmann-Preis- mit 500.- € dotiert- zum 2. Mal überreicht

 

Jochen Dillerup hat das Abitur an der Freien Katholischen Schule St. Kilian mit der Note 1,0 abgeschlossen und war auch im Fach Wirtschaft der beste Abiturient. Dafür wurde ihm die Auszeichnung der Vogelmann Stiftung, die mit 500.- Euro dotiert ist, überreicht.

Der Preis soll an das Lebenswerk von Herrn Ernst Franz Vogelmann erinnern, der in seiner Heimatstadt Heilbronn ein erfolgreicher Unternehmer war. Nach dem Verkauf seiner Firma galt sein Engagement der kulturellen Weiterentwicklung in Heilbronn. Kunst, Bildung und Soziales standen im Mittelpunkt seiner Förderungen. Zur dauerhaften Unterstützung auch nach seinem Tod hat er die Ernst Franz Vogelmann-Stiftung gegründet. Seit 1996 sind in der Stiftungssatzung die Anliegen des Stifters festgeschrieben und werden in seinem Sinne von Vorstand und Aufsichtsrat der Stiftung weitergeführt. Für die Zeit nach seinem Tod im Jahr 2003 sorgte EFV dafür, dass der Stiftung dauerhaft ausreichend Fördermittel zur Verfügung stehen.

Die Städt. Museen Heilbronn, die Hochschule Heilbronn und das Freie Kath. Bildungszentrum St. Kilian Heilbronn sind die Hauptadressaten der Begünstigungen.

Die Stiftung möchte mit diesem Preis zukünftigen Absolventen einen Anreiz bieten, sich für das Fach Wirtschaft zu interessieren und sich durch gute Leistungen für eine Preisvergabe zu qualifizieren.

, 25.03.2014

PTF-Diskussionsrunde zum Thema "Medienethik"

Teil 2: Forum mit Karla Neef (Akademische Mitarbeiterin am Institut für Digitale Ethik (IDE), Hochschule der Medien Stuttgart)

 

Das Diskussionsthema am 20.03.2014 lautete: "Privatsphäre im digitalen Zeitalter".


Mit den beiden Reflexionsfragen "Was verstehen Sie unter „Privatsphäre“?"
und "Was ist für Sie „privat“ und was „öffentlich“?" begann die Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler. Entgegen der allgemeinen Meinung ist man bei sog. sozialen Netzwerken nicht „privat“, auch wenn man alle Einstellungen so gewählt hat. Denn hier geht es eben zum größten Teil um Selbstdarstellung (Was möchte ich, dass der andere über mich denken soll.). Interessant war es nun, den Begriff „Privatsphäre“ inhaltlich greifbarer zu machen: Was wird privat genannt? Welche Formen der Privatsphäre gibt es? Welche Funktion(en) könnte Privatsphäre überhaupt haben? Wie kann man seine Privatsphäre schützen?

Seit Daten bzw. Informationen digitalisiert werden, sind diese nicht mehr flüchtig, wie dies i.d.R. vorher war. Alle hinterlassen mit ihren digitalen Daten Spuren, sowohl bei den Online-Datensammlern als auch bei den Offline-Datensammlern. Dadurch kommt es zu Risiken für die Privatsphäre. Aufhorchen lies die Schüler vor allem die Kommerzialisierung: Welchen monatlichen „Verkaufswert“ haben meine freiwillig hinterlegten Daten für Werbeunternehmen? Kann ein digitales Produkt jemals kostenlos angeboten werden? Bin ich der Kunde oder das Produkt? Immer wieder muss man sich bewusst machen, dass man den AGB´s der Unternehmen unterliegt und nicht staatlichen Gesetzen. Und wer macht sich schon die Mühe, die sich ständig verändernden, sehr umfangreichen AGB´s durchzulesen, bevor die Zustimmung per Click gegeben wird? Auch die Analyse der riesigen Datenmengen bringt Unternehmen womöglich Wettbewerbsvorteile, dem privaten Nutzer in der Regel Nachteile z.B. in Form von Ablehnung einer Versicherung, Verhaltensvorhersagen u.ä.. Die Aufdeckung der umfassenden, permanenten Beobachtung durch Unternehmen und Staaten führte dazu, dass die Interneteuphorie in Ernüchterung umgeschlagen ist.

Wichtig war es Frau Neef, dass die digitale Ethik keine Gesetze oder Regelungen vorgibt. Vielmehr geht es um Eigenreflexion: Welche Folgen hat mein Handeln gegenüber mir selbst und gegenüber anderen? So muss auch jeder entscheiden, ob ihm seine Privatsphäre schützenswert ist und entsprechend danach (online) handeln. Notwendig ist hierbei aber auch die Aufklärung und Einbeziehung der Eltern und Lehrer z.B. durch Vorträge, Informationsmaterial, Bücher.

Viola Haas für den PTF-Kurs 2

, 25.03.2014

PTF-Diskussionsrunde zum Thema "Medienethik"

Teil 1: Besuch des Journalisten Thomas Klingenmaier (Stuttgarter Zeitung)

 

Am 13.03.2014 hatten die Schüler der sogenannten „Kleinen“ PTF-Kurse die Möglichkeit, sich  in einer Diskussionsrunde mit Thomas Klingenmaier (Film- und Literaturkritiker der Stuttgarter Zeitung, aber auch anderer Printmedien in der Bundesrepublik) als hochkarätigem Besuch auszutauschen.

Nach vorausgegangenen vorbereitenden Samstagsseminaren bzw. –foren drehte sich die sehr spannende Diskussion zunächst um die Frage, was wahre bzw. objektive Informationen sind, inwieweit Informationen sowohl für die Leser von Zeitungen als auch für die Journalisten, die die Themen aufbereiten, glaubhaft sind, welche Rolle die Filterung von Informationen spielt usw.. Letztlich also ging es darum, welche ethischen Grundlagen als Basis im Journalismus-Geschäft dienen sollten.

Die Einflüsse des Marktes (Welche Informationen verkauft sich wie mit welcher Aufmachung am besten?) und die Abhängigkeit von den Gewohnheiten der Leserschaft (Welche Art und Fülle von Informationen ist dieser vermittelbar) wurden von allen Seiten beleuchtet. Angesprochen wurde auch die Rolle des Internet als vermeintlich rechtsfreiem Raum mit all seinen Folgen („Verbreiterhaft“, Verrohung des Tons auf Grund stärkerer Anonymisierung, Stichwort: shitstorm, Trolle etc.). Zur Diskussion stand auch der Sinn der FSK-Eingruppierung von Filmen und Computerspielen, die mögliche Rolle der Printmedien in der Zukunft in Konkurrenz zu Medien wie dem Internet (Stichwort: Qualität der Informationen auf Portalseiten) oder auch dem Fernsehen (Stichwort: Dschungelcamp, Brennpunktberichterstattung zu aktuellen Themen wie Hoeneß, Edathy, Syrien, Krim-Konflikt). Der Einfluss von Medien wie RTL2 oder von Boulevard-Blättern wie der Bild-Zeitung, die offensichtlich immer mehr zur Meinungsbildung beitragen, wurde ebenso thematisiert und kontrovers diskutiert.

Die Schüler und auch wir Lehrer hatten die Möglichkeit, einen Einblick in die „Produktion“ von Informationen zu bekommen – mit all ihren Chancen und Risiken. Wir hoffen, das Bewusstsein der Schüler geschärft zu haben, offen und wach durchs Leben zu gehen, kritisch und selbstbewusst ihre Meinung zu bilden. Und immer ihren Kopf einzusetzen und nicht alles als wahr zu akzeptieren, was in irgendeiner Form publiziert wird. Sondern nach Erkennen und Abwägung der an Prozessen beteiligten Stakeholder und damit verbundenen Interessen ihren eigenen ethisch begründeten Weg zu gehen …

Edgar Rodens für den PTF-Kurs 1

, 20.02.2014

Isabell Steidel und Celina Mächtle im neuen Jugendgemeinderat

Am Montag den, 24.02.2014 tritt der neu gewählte Jugendgemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. 20 jugendliche Mitglieder werden sich in den kommenden zwei Jahren für die Belange junger Menschen in Heilbronn einsetzen. Mit dabei sind auch Schüler unserer Schule: Isabell Steidel und Celina Mächtle - Kursstufe 11.
Wir gratulieren sehr herzlich zur Wahl und wünschen Freude und Erfolg bei dieser neuen Aufgabe.

Mach mit! Infoveranstaltungen an der „Katholischen Schule“ Heilbronn am 26.01. und 29.01.2016

An zwei Terminen in der kommenden Woche heißt es am Bildungszentrum St. Kilian: „Mach mit!“

So informiert am Dienstag, den 26.1. ab 19 Uhr die Schulleitung alle interessierten Eltern über ihre Grundschule und das ihr zugrunde liegende Erziehungskonzept, den Marchtaler Plan. Inhaltlich richtet sich dieser nach den Lehrplänen des Landes Baden-Württemberg, hat aber vor dem Horizont des christlich-katholischen Glaubens wesentlich mehr zu bieten als reine Wissensvermittlung.     

Der Marchtaler Plan ist inzwischen national und international zu einer anerkannten schulpädagogischen Konzeption mit Modellcharakter geworden und birgt als Kern eine religiöse und werteorientierte Bildung. Durch seine verschiedenen Strukturelemente wie z.B. der Vernetzte Unterricht (VU) und die Freie Stillarbeit (FSA) lernen die Kinder neben dem Fachunterricht auch, Zusammenhänge stärker zu erkennen, sich selbst zu organisieren und sich und andere wertzuschätzen.

Am Freitag, den 29.1. ab 17 Uhr sind alle Kinder herzlich eingeladen, die sich mit ihren Eltern die weiterführenden Schulen an St. Kilian anschauen möchten. In offenen Klassenräumen können die Kinder z.B. bei einem Morgenkreis mitmachen oder sich live ansehen, was in einer Stunde VU so alles passiert. Alle Eltern können sich derweil in der Aula über die Haupt-/Realschule, das Gymnasium und die Musizierklassen informieren lassen.

Als staatlich anerkannte Privatschule mit Ganztagskonzept bietet das Freie Katholische Bildungszentrum Heilbronn alle allgemeinbildenden Schularten von der Grundschule über Haupt-/Realschule, Realschulaufsetzer und Gymnasium. Allen gemeinsam ist das reformpädagogische Konzept des Marchtaler Plans, der sich am christlichen Menschenbild orientiert. 

Stiftung Katholische Freie Schule der Diözese Rottenburg-Stuttgart